




Hamburg, 2026
Vom Gewerbestandort zum gemischt genutzten Stadtquartier
Auf einem ehemaligen Gewerbestandort an der Plieninger Straße in Stuttgart-Möhringen entsteht ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnen, Gewerbe und sozialer Infrastruktur. Auf den Baufeldern E und F gliedert ein Ensemble aus Punkthäusern und Riegelgebäuden den neuen Stadtbaustein. Unterschiedliche Gebäudehöhen und gezielt gesetzte Hochpunkte gliedern das Ensemble und schaffen zwischen den Baukörpern differenzierte, gemeinschaftlich nutzbare Freiräume.
Die klare Gebäudestruktur verbindet effiziente Grundrisse mit einem breiten Wohnungsmix aus Ein- bis Fünfzimmerwohnungen sowohl geförderte als auch freifinanzierte Wohnformen. Die Nutzungen im Erdgeschoss wie Gewerbe, wohnungsnahe Dienstleistungen, Café, Kita und Tagespflege ergänzen das Wohnen und beleben die Übergänge zum öffentlichen Raum. Private und gemeinschaftliche Außenbereiche sowie eine gemeinsame Tiefgarage und Fahrradabstellanlagen sind in die Freiraum- und Erschließungsstruktur integriert.
Die Fassaden übersetzen die unterschiedlichen Gebäudetypologien in eine gemeinsame architektonische Ordnung. Naturstein- beziehungsweise Faserzementflächen, vertikale keramische Elemente und metallische Bauteile strukturieren die Gebäude über ihre Höhe und fassen die unterschiedlichen Wohn- und Sondernutzungen zu einem zusammenhängenden Ensemble.



