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Gewinner!

25. April, 2022

Wir sind überglücklich über den 1.Preis im geladenen hochbaulichen Wettbewerb zur Erweiterung des Ringlokschuppen Osnabrück.

In Osnabrück entsteht das Coppenrath Digital Innovation Cluster. Seit 1985 steht der Ringlokschuppen leer und es mangelt ihm an städtebaulichen Bezügen.

Die Grundgeometrie des ehemaligen Ringlokschuppens wird durch drei eigenständige Gebäude weitergeführt, welche das Ensemble vervollständigen und vielseitige städtebauliche Räume ausbilden. Die neue Kubatur öffnet sich zum Quartier und ermöglicht einen freien Blick auf den historischen Ringlokschuppen. Dieser wird zum Ausgangspunkt für die städtebauliche Entwicklung des LokViertels in Osnabrück.
(1. Preis Städtebaulicher Realisierungswettbewerb des Masterplans zur Stadtentwicklung auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Osnabrück, 2021)

Der neue hochbauliche Akzent ermöglicht als Erweiterungsbau zusätzliche Entwicklungspotentiale für Arbeiten und Forschen.

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Wettbewerbserfolg in Bergedorf

8. März, 2022

Der städtebauliche Ansatz nimmt den prägenden Charakter des Quartiers auf: der fließende Raum mit vielfältigen Blickbeziehungen auf zusammenhängender grüner Landschaft. Zugleich wird, wie selbstverständlich eine neue Generation an Wohnungsbau in das 1960er Jahre Ensemble einfügt. Der Riegel wird durch das Punkthaus ergänzt; der unspezifische öffentliche Raum des Nachkriegs-Siedlungsbaus wird in Bezug zu den raumbildenden Gebäuden gebracht. Die Monotonie einer Gebäude Vorder- und Rückseite wird aufgelöst zu einer umseitigen Fassade, die mit dem umfließenden Grünraum in Korrespondenz tritt.

Kern der neuen Raumbildung ist der GARTENBOULEVARD. Über ihn werden alle Gebäude erschlossen und hier entstehen vielfältige Möglichkeiten der Aneignung. Prominent in der Mitte ist der Gemeinschaftsraum angeordnet. Nachbarschaftsbildung und Zusammengehörigkeitsgefühl werden hier räumlich gebildet und über die Freiraumplanung ausformuliert. Die Gebäude nehmen sich vor dem Hintergrund der städtebaulichen Setzung zurück. Es wird konsequent das Konzept verfolgt, eine Gleichwertigkeit der Wohnungen zu einer Vielfalt der Qualitäten zu kombinieren. Über die geschickte Nutzung der Topografie fügen sich die Neubauten sensible in die Höhenabstufung der nördlichen und südlichen Nachbargebäude ein.

Team: Cedric Batzies, Jan Dankmeyer, Julia Knieß, Lea Telkämper und Studio Penta

Wir sind sehr glücklich über den zweiten Platz und stolz auf das gesamte Team.

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Nach 20 Jahren ist es Zeit für Veränderung.

26. November, 2021

Wir bei Architekten Venus entwickeln Projekte in allen Leistungsphasen in Architektur und Städtebau. In unserem neuen Hamburger Büro arbeiten wir in einem interdisziplinären Team aus erfahrenen Architekten.

In einer offenen und respektvollen Unternehmenskultur erarbeiten wir Projekte für eine sozial gerechte Stadt und eine lebenswerte Umwelt.
Mit unserem Netzwerk aus starken Partnern machen wir uns auf den Weg, eine klimagerechte Architektur zu realisieren. Dazu gehört eine Prozesskultur von Vertrauen und Transparenz.

Wir freuen uns auf alte Bekannte und neue Gesichter, spannende Projekte und den gemeinsamen Weg hin zu einer zukunftsfähigen Architektur.

Das Team von Architekten Venus

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Wertgrund baut für 180 Mio. Euro Liesel Quartier in Göttingen

22. November, 2021

Von Friedhelm Feldhaus Freitag, 19. November 2021

Wertgrund Immobilien will bis Anfang 2025 etwa 570 Mietwohnungen auf dem früheren Areal der Gothaer Versicherung in Göttingen entwickeln. Der Münchner Projektentwickler stellte die Entwürfe des 180-Mio.-Euro-Projekts Liesel Quartier im Göttinger Bauausschuss vor.


Anfang des Jahres hatte Wertgrund Immobilien den Kauf von 37.000 qm am Gothaer Platz in Göttingen bekannt gemacht. Inzwischen haben sich die Planungen konkretisiert. Die Geschäftsführer der Projektgesellschaft Wertgrund Wohnpartner, Thomas Meyer und Christoph Buse, stellten das Konzept in der konstituierenden Sitzung des Göttinger Bauausschusses vor.

Architekten Dudler und Venus

Das Wohnprojekt heißt Liesel Quartier und soll bis Anfang 2025 nach Entwürfen der Architekten Max Dudler (Zürich/Berlin) und Carsten Venus (Hamburg) entwickelt werden. Die Außenräume entstehen nach Plänen der Landschaftsarchitekten Hubertus Schäfer und Markus Pieper vom Büro greenbox. 180 Mio. Euro sollen in den Bau von 570 Wohnungen mit 44.000 qm Wohnfläche fließen, davon 40% öffentlich gefördert, preisreduziert oder preisgedämpft. 10 Wohnungen werden künftig für Menschen reserviert, die von Obdachlosigkeit bedroht sind oder mit Suchtproblemen kämpfen. Zudem ist eine vierzügige Kita geplant.

Ein Großteil der Wohnungen soll in eigene Fonds überführt und von Wertgrund verwaltet werden. Zwischen Dezember 2021 und März 2022 ist vorgesehen, die Bauanträge zu stellen. Wertgrund beeilt sich damit, da der vorgesehene Standard als KfW-Effizienhaus 55 ab Februar 2022 nicht mehr gefördert wird.

Base Camp baut 600 Studentenapartments


Wertgrund hatte das 3,7 ha große Areal vom European Student Housing Fund I gekauft, der von Base-Camp Student verwaltet wird. Auf den verbleibenden rund 3,3 ha des früheren Standorts der Gothaer Versicherung am Gothaer Platz baut Base Camp rund 600 Studentenapartments mit 23.500 qm vermietbarer Fläche in drei Gebäuden.


Für Wertgrund ist das Liesel Quartier das zweite laufende Projekt in Göttingen. Bereits im Bau sind 214 Wohnungen auf dem früheren IWF-Gelände am Nonnenstieg. Dort beziehen die Mieter voraussichtlich ab Ende 2022 die ersten Wohnungen.