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Aus Büros werden Wohnungen

6. Mai, 2024

Beitrag und Interview aus DW Die Wohnungswirtschaft
Von Peter Wenig

„Immer mehr Unternehmen setzen weltweit nach der Pandemie auf Homeoffice. Entsprechend viele Büroflächen stehen inzwischen leer – eine große Chance für die Umwandlung in dringend benötigte Wohnungen. Doch es gibt viele Hürden.“
Der ganze Artikel ist in der Ausgabe DW 05/2024 zu finden.

Ein Interview mit Carsten Venus, geführt von Peter Wenig:

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Treffen Sie uns auf POLIS Convention 2024 in Düsseldorf

23. April, 2024

POLIS Convention 2024 – wer ist ebenfalls vor Ort?
Auch in diesem Jahr sind wir auf der POLIS unterwegs und freuen uns, Sie am Mittwoch persönlich in Düsseldorf zu treffen.

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Unser 1. Platz „Nördlich Kalkumer Schloßallee“ Düsseldorf in der aktuellen Ausgabe von Wettbewerb Aktuell

8. April, 2024

1. Preis im Wettbewerb „Nördlich Kalkumer Schloßallee“ in Düsseldorf.
Wir freuen uns über die Veröffentlichung in der aktuellen Ausgabe 04/2024 von wettbewerbe aktuell.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es HIER.

In Zusammenarbeit mit BeL Sozietät für Architektur und GREENBOX Landschaftsarchitekten

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Was auf dem Areal nördlich der Kalkumer Schloßallee entstehen soll

28. Februar, 2024

Artikel aus der Rheinischen Post
Von Christopher Trinks

Düsseldorf · Bei einer Begehung erzählten die Architekten, die hinter dem Siegerentwurf stehen, welche Ideen sie für die Entwicklung des 34,5 Hektar großen Areals verfolgen. Bis der Bebauungsplan steht, sollen noch weitere Beteiligungsverfahren folgen.

Bis auf den Feldern nördlich des Theodor-Fliedner-Gymnasiums und der Kalkumer Schloßallee ein neues Mehrgenerationen-Wohngebiet entsteht, werden wohl noch einige Jahre vergehen. Zuvor muss das Konzept erst noch im Detail ausgearbeitet werden, ehe der Stadtrat den Bebauungsplan überhaupt beschließen wird. Grundlage dafür bildet jedoch der Siegerentwurf, den ein Preisgericht aus Vertretern der Stadtverwaltung, externen Experten und Bürgervertretern Ende Januar in einem öffentlichen Planungswettbewerb für das Areal ausgewählt hatten.

Geplant ist demnach eine clusterartige Bebauung des 34,5 Hektar großen Areals, bei dem möglichst viel Freifläche im Düsseldorfer Norden erhalten bleiben soll. Entstanden ist der Entwurf in einem Gemeinschaftsprojekt von Jörg Leeser (BeL Sozietät für Architektur), Carsten Venus (Architekten Venus), Marcel Wiegard (Greenbox Landschaftsarchitekten) und ihren Teams. Bei einem gemeinsamen Besuch des Areals erklärten die Architekten ihre Ideen, die sie bei dem Entwurf verfolgt haben – und gingen dabei auch auf die Kritikpunkte ein, die während des Wettbewerbs von den Anwohnern geäußert worden waren.

Fläche Rund acht Prozent der Fläche soll neu bebaut werden. Das sei laut der Stadt der geringste Versiegelungsanteil aller zur Wahl stehenden Entwürfe und ausschlaggebendes Argument für das Preisgericht gewesen. Allerdings hätten andere Ideen dafür Potenzial für noch mehr Wohnraum geboten. Verteilen wird sich die Wohnbebauung auf drei sogenannte „Anger“, womit clusterartige Quartiershöfe gemeint sind. „Unser Ansatz war es, das Wohnen in die Landschaft einzufügen und existierende Freiräume zu beleben“, sagt Jörg Leeser. Auch aus Nachhaltigkeits- und Klimaanpassungsaspekten, die eine immer größere Rolle bei der Stadtplanung spielen würden. Zwischen den Cluster bleibe daher Freiraum, der zur Verdunstungskühle beitragen und als Versickerungsfläche für Regenwasser dienen soll.

Im Vorfeld des Wettbewerbs wurden Bodenanalysen durchgeführt, die auch eine landwirtschaftliche Nutzung berücksichtigt haben. „Wo sich diesbezüglich der qualitativ schlechteste Boden befindet, sollen die Häuser entstehen“, sagt Marcel Wiegard. Der Grund, warum die Baufelder zum Teil auch in den Ostteil des Areals hineinragen, der ursprünglich nur zu Sport- und Erholungszwecken genutzt werden sollte. Zur Biodiversität beitragen sollen außerdem zentrale Quartiershöfe und -gärten, die von den Bewohnern gemeinschaftlich bepflanzt und bewirtschaftet werden können.

Bebauung Rund 550 kleine und große Wohnungen unterschiedlicher Preiskategorien und Nutzungsansprüche sollen in den drei Angern entstehen, die sich thematisch in der Grüngestaltung mit Äpfel-, Birnen und Kirschbäumen unterscheiden. Kritik gab es an der Höhe der Bebauung, die als Maximum fünfgeschossige Gebäude ausweist. Mit dem Mix an unterschiedlicher Geschossigkeit orientiere man sich allerdings am bestehenden Ortskern von Kaiserswerth. „Und ein zweigeschossiges Wohnhaus zu bauen, ist aus heutiger Sicht Ressourcenverschwendung. Vor allem, wenn es bezahlbar bleiben soll“, sagt Leeser.

Die neue Gesamtschule soll zwischen Fliedner-Gymnasium und dem Lindenhof entstehen und somit einen Schulcampus bilden. Der Ponyhof kann, wie auch die Tennisplätze, entgegen anderer Entwürfe damit bleiben. Das sei einer der Kernpunkte der Anwohner bei der Zwischenpräsentation gewesen. „Da wurde uns bewusst, wie identitätsstiftend diese Bereiche für die Anwohner sind, was wir respektieren wollten“, sagt Carsten Venus.

Verkehr Noch auszuarbeiten ist das genaue Verkehrskonzept, für das jedoch die Stadtplaner zuständig seien. „Der Pkw- und Lieferverkehr wird über eine Quartiersstraße im Osten erfolgen; der Pfaffenmühlenweg ist nur für einen absolut reduzierten Anliegerverkehr gedacht“, sagt Leeser. Quartiersgaragen und drei Mobility-Hubs sollen die Anger möglichst verkehrsfrei halten. Kleine Fuß- und Radwege sowie Trampelpfade sollen diese miteinander vernetzen. Für viele Anwohner noch fraglich ist jedoch, wie die anfällige und ohnehin ziemlich ausgelastete Stadtbahnlinie U79 den zusätzlichen Personenverkehr mit Schülern und Bewohnern stemmen soll.

Weiteres Verfahren Lob gab es von den Architekten für das ungewöhnliche Verfahren, bei dem sie ihre Entwürfe schon vor dem Preisgericht mehrmals der Öffentlichkeit zeigen mussten, dabei aber viele gute Anregungen der Anwohner erhalten hätten. „Dass die Öffentlichkeit vor dem Preisgericht den Entwurf zu sehen bekommt, habe ich so in 25 Jahren meiner Tätigkeit auch noch nicht erlebt“, sagt Leeser. Damit ist der Dialog aber noch nicht vorbei, weitere Öffentlichkeitsbeteiligungen werden folgen. Vorrangig ging es bei dem Wettbewerb darum, das städtebauliche Konzept festzulegen. „Dieser Entwurf ist der Masterplan, auf dessen Basis die Entwicklung jetzt richtig losgeht“, ergänzt Venus.

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1. Preis im Wettbewerb Düsseldorf „Nördlich Kalkumer Schloßallee“

2. Februar, 2024

So möchten wir wohnen – So sollten wir neue Quartiere bauen!

Wir freuen uns über den 1. Preis im Wettbewerb „Nördlich Kalkumer Schloßallee“ im Stadtteil Kaiserswerth Düsseldorf

Auszug aus dem Preisgericht: „Das Konzept hat sich insbesondere mit dem Thema Landschaftsraum und Siedlungsentwicklung auseinandergesetzt und eine ganz eigene Ausprägung für die Generationenquartiere gefunden, die sich vom klassischen Städtebau unterscheiden. Den Freiraum zum zentralen Thema zu machen und die Bebauung clusterartig einzubinden, erhält das Grün bis an die heutigen Siedlungsränder und platziert die Bebauung um Quartiershöfe, die Nachbarschaften und Identifikation für das jeweilige Cluster schaffen. Alle Gebäude haben, anders als in gängigen städtischen Quartieren einen direkten Bezug zur Landschaft, so dass ein gleichberechtigtes Wohnen für alle entstehen kann. Diese visionäre Idee denkt Stadt und Landschaft in dem ländlichen Umfeld adäquat zusammen. Trotz der geringsten Versiegelung im Vergleich aller Entwürfe können bis zu 550 Wohnungen, kleine und große, entstehen.“

Im Team mit GREENBOX LANDSCHAFTSARCHITEKTEN und BeL Sozietät für Architektur

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Frohe Weihnachten!

22. Dezember, 2023

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine schöne Weihnachtszeit, erholsame Feiertage

und ein glückliches neues Jahr 2024!

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Zukunft der Städte: Die Umnutzung von Büroflächen in Wohnflächen

15. Dezember, 2023

Erfolgreiche Redevelopments für bezahlbaren Wohnraum in unseren Metropolen?

Die Art und Weise, wie wir unsere Städte gestalten und nutzen,ist ein spannender Wandel und verändert sich rasant: die Umnutzung von Büroflächen in Wohnflächen ist ein aufregender Trend, der nicht nur die Art, wie wir arbeiten, sondern auch wie wir leben, grundlegend transformiert. Diese Transformation schafft neue Lebensräume und fördert die Vielfalt in unseren urbanen Zentren. 

Wir sehen immer mehr Beispiele für diese spannende Transformation weltweit. Unternehmen erkennen, dass flexible Arbeitsmodelle und die Digitalisierung es ermöglichen, Büroflächen zu reduzieren und gleichzeitig die Lebensqualität in unseren urbanen Zentren zu steigern. 

Durch diese Entwicklung werden nicht nur lebendigere und nachhaltigere Städte geschaffen, sondern es eröffnen sich auch neue Chancen für Investoren, Entwickler und die Gemeinschaft. Die Schaffung von Wohnraum in der Nähe von Arbeitsplätzen fördert die Arbeit-Leben-Balance und trägt zur Reduzierung des Pendelverkehrs bei. 

Vortrag und Diskussion mit
David Möcker, PwC Head of Real Estate Consulting & Transformation
Stefan Müller-Schleipen, Initiator der Inititative Die Stadtretter
Carsten Venus, Geschäftsführer Architekten Venus GmbH

Vortrag am 19.12.2023 8:00 UhrBUILTWORLD – Work – Zukunft der Städte: Die Umnutzung von Büroflächen in Wohnflächen

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LEARNINGS 2023 – Die Bauwende gelingt nur als Teamleistung

5. Dezember, 2023

Welche Herausforderungen stellen sich Büros, die nachhaltig bauen möchten? Ein Gespräch mit Carsten Venus und Martin Schmitt über Hürden, Möglichkeitsräume und wie man ins konkrete Handeln kommt. Ein Interview von Anja Koller, competitionline – das gesamt Interview kann hier nachgelesen werden: „Die singuläre Aufgabe, nur ein hübsches Haus zu bauen, ist heutzutage mehr und mehr absurd.“

Architekt*innen sind Schlüsselfiguren beim Erreichen der Klimaziele. Ihre Arbeit wirkt sich unmittelbar auf den Ausstoß klimaschädlicher CO2-Emissionen aus. Sie sind es aber auch, die mit ihrer Arbeit Städte und Gemeinden resilienter gestalten können. Gerade deshalb ist nachhaltiges Planen und Bauen das alles überstrahlende Thema in der Profession. Die Frage nach dem „Wie“ ist dabei die, die alle umtreibt. Carsten Venus von Architekten Venus aus Hamburg und Martin Schmitt von Martin Schmitt Architektur in Berlin diskutieren darüber, welche Herausforderungen, Hemmnisse und Chancen nachhaltiges Planen und Bauen mit sich bringt, wie sie in ihren Büros den Grundstein dafür legen und warum beiden ein „Schellnhuber-Moment“ half, dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken. 

Hier geht’s zu den LEARNING 2023: https://www.competitionline.com/de/news/schwerpunkt/die-bauwende-gelingt-nur-als-teamleistung

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Initiative für mehr Wohnungen im Bestand

3. Dezember, 2023

Die Möglichmacher – Initiative zur Umwandlung von Büro zu Wohnen
Unser Ziel ist es, kurzfristig eine standardisierte und skalierbare Strategie zur Umnutzung leerstehender Gewerbeflächen zu entwickeln.
Wir sind ein Experten-Netzwerk von Planern, Projektentwicklern, Projektmanagern und Juristen zur Beratung und Umsetzung der Umwandlung von Büro zu Wohnen bzw. alternativen Nutzungskonzepten.

Unser Leitfaden zur Umwandlung von Büro zu Wohnen:

Wir glauben jedes „Redevelopment“ muss zugleich auch
–  einen Beitrag zur klimaresilienten und gemischten Stadt sein
–  eine energetische Sanierung beinhalten
–  eine wirtschaftlich positive Perspektive haben
–  neuen Wohnraum und/oder andere soziale Nutzungen in nachgefragter Lage ergeben
–  die Nutzungsmischung und die 15-Minuten-Stadt fördern
–  baukulturell bedeutende Bausubstanz erhalten und weiterentwickeln
–  die sozial gerechte und inklusive Stadt fördern
–  eine Nachverdichtung im Bestand vor der Neuversiegelung von Grünfläche anstreben

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Werkstattverfahren zur Entwicklung der Domachse

17. November, 2023

Zwischen Alster und Elbe werden die drei städtischen Abschnitte – historische Altstadt, Speicherstadt, HafenCity –in ihrer typologischen und strukturellen Identität gestärkt und durch das verbindende Thema einer „Kultur Meile“ verknüpft. Sie führt das Vorhandene zusammen und fügt einen neuen, starken Ankerpunkt hinzu: das KulturHaus Hamburg.
Der Domplatz wird durch den Neubau des Kulturhauses Hamburg erstmals räumlich gefasst und lässt die Schmiedestraße und den Domplatz in ihren historischen Qualitäten zur Geltung kommen. Der Kirchhof St. Petri, der Domplatz und der Fischmarkt bilden nun wieder ein räumliches Ensemble!
Die gesamte Domachse soll viel Platz für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen bieten, eine neue Brücke neben der Kornhausbrücke ist zum einen ein „Entlastungsbauwerk“ für die überstrapazierte, denkmalgeschützte historische Brücke. Zum anderen ist sie eine logische Fortsetzung der Veloroute, die aus der Kommunaltrasse kommt und über das Nadelöhr des Zollkanals geführt wird.

Gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten von Grieger Harzer Dvorak aus Berlin haben wir viele konkrete und umsetzbare Vorschläge erarbeitet – wir sind gespannt, was nun umgesetzt wird!

Mehr Informationen hier: Domachse Hamburg – Zwischen Alster und Elbe