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17. Wohnungsbautag

26. März, 2026

17. 𝗪𝗼𝗵𝗻𝘂𝗻𝗴𝘀𝗯𝗮𝘂𝘁𝗮𝗴 – 𝗭𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻, 𝗗𝗮𝘁𝗲𝗻, 𝗙𝗮𝗸𝘁𝗲𝗻 … 𝘂𝗻𝗱 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗲 𝗯𝗲𝗸𝗮𝗻𝗻𝘁𝗲 𝗛𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻
Zu wenig Wohnungen – vor allem in der richtigen Größe und am richtigen Ort.
Zu hohe Kosten – beim Bauen, beim Mieten und beim Kaufen.
Und klar ist auch: Die Klimaziele werden wir nur erreichen, wenn wir den Bestand konsequent sanieren.
Vieles davon ist seit Jahren bekannt – insbesondere für uns Planende in Stadtplanung und Architektur.

Die spannende Frage bleibt:
Wo entstehen daraus konkrete Impulse? Wo neue Ideen, um die bekannten Zielkonflikte tatsächlich aufzulösen?

Begriffe wie Bauturbo, Gebäudetyp E oder eine Umbau-Verordnung als Ergänzung zur Bauordnung zeigen, dass Bewegung in die Diskussion kommt. Auch die aktuelle Idee, Wohnungsbau künftig als „überragendes öffentliches Interesse“ einzuordnen, könnte ein wichtiger Schritt sein, um Planungs- und Genehmigungsprozesse deutlich zu beschleunigen.

Gleichzeitig wird über neue Strukturen nachgedacht – etwa über eine Bundeswohnungsbaugesellschaft, was allerdings eher nach einem zusätzlichen organisatorischen Layer klingt als nach einem Schritt in Richtung Entbürokratisierung.

Vielleicht liegt ein Teil der Lösung tatsächlich darin, Erfahrungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu sammeln und Prozesse konsequent zu vereinfachen.
Wir bleiben dran – als Planende, als Mitdenkende und als Teil der Lösung.